Der Erfolg der Implementierung eines Produkts wird anhand von Geschäftskennzahlen, der Übereinstimmung mit den festgelegten Projektzielen und der Zufriedenheit der Stakeholder bewertet. Der Business Analyst sollte die Erfolgskriterien im Voraus abstimmen: Dies ermöglicht eine objektive Bewertung des Ergebnisses.
Hauptschritte:
Wesentliche Merkmale:
Reichen qualitative Kriterien wie „Nutzer sind zufrieden“ aus?
Nein, es müssen auch quantitative Kennzahlen vorhanden sein (z. B. eine Reduzierung der Bearbeitungszeit um 20 %, eine Umsatzsteigerung um 15 % usw.).
Sind erfolgreiche Tests in der Implementierungsphase ausreichend, um das Projekt als erfolgreich zu klassifizieren?
Nein, neben den technischen Tests muss auch bewertet werden, ob die Unternehmensziele erreicht werden; wenn das Produkt zwar technisch funktioniert, aber die ursprünglichen Aufgaben des Kunden nicht erfüllt, gilt das Projekt nicht als erfolgreich.
Ist es wichtig, die Erfolgskriterien im Verlauf des Projekts zu aktualisieren?
Ja, manchmal ändern sich die äußeren Bedingungen und die Bedürfnisse des Unternehmens. Die Erfolgskriterien können überarbeitet werden, jedoch müssen alle Änderungen abgestimmt und dokumentiert werden.
Negativer Fall: Eine IT-Lösung wird implementiert; die Erfolgskriterien wurden im Voraus nicht abgestimmt. Nach dem Start entstehen Streitigkeiten: Das Unternehmen sieht das Projekt als gescheitert, die IT als erfolgreich. Vorteile: schnelle Umsetzung. Nachteile: Beschwerden, Nachbesserungen, Vertrauensverlust.
Positiver Fall: Der Business Analyst stimmt die KPIs mit dem Unternehmen und dem Team vor Beginn ab. Die Ergebnisse werden verfolgt, eine ehrliche Retrospektive wird durchgeführt. Vorteile: Transparenz, Objektivität, Übereinstimmung der finalen Erwartungen. Nachteile: benötigt Zeit für Diskussion und Genehmigung der Kennzahlen.