Die Arbeit mit mehreren Gruppen von Stakeholdern erfordert nicht nur analytische, sondern auch kommunikative Fähigkeiten. Der Business Analyst sammelt disparate Ziele, identifiziert Widersprüche und findet die besten Kompromisse für das Unternehmen unter Verwendung strukturierter Ansätze.
Wesentliche Merkmale:
Stakeholder-Mapping: Bestimmt den Einfluss, die Motivation und Prioritäten jedes Beteiligten, um die Quelle von Konflikten zu verstehen.
Facilitation-Methode: Verwendet neutrale Methoden der Zusammenarbeit, wie Workshops, Umfragen und Brainstorming-Sitzungen, um einen Konsens zu erzielen.
Verwendung der MoSCoW-Technik und Protokollierung von Entscheidungen: Hilft dabei, Prioritäten zu setzen, formalisiert die getroffenen Vereinbarungen und schließt doppeldeutige Interpretationen aus.
Kann man die Interessen aller Stakeholder befriedigen?
Antwort: In den meisten Fällen ist das unmöglich — ein ausgewogener Kompromiss ist erforderlich, der von der Projektleitung unterstützt wird.
Liegt die Verantwortung für die Lösung von Stakeholder-Konflikten immer beim Business Analysten?
Antwort: Nein. Der Analyst kann die Diskussion moderieren und einen Kompromiss finden, aber die endgültige Entscheidung liegt beim Kunden oder Produktinhaber.
Reicht es aus, einfach die Meinungen der Beteiligten zu sammeln, um einen Konflikt zu lösen?
Antwort: Nein, es ist wichtig, nicht nur zu sammeln, sondern auch zu strukturieren, zu priorisieren und sie unter Berücksichtigung der Geschäftsziele abzustimmen.
Negativer Fall: Automatisierung interner Prozesse. Die Interessen der IT-Abteilung traten in den Hintergrund, es wurde nur der Bedarf des Hauptauftraggebers hervorgehoben. Infolgedessen war die IT unzufrieden, das System ließ sich nicht nachhaltig integrieren.
Vorteile:
Nachteile:
Positiver Fall: Arbeit mit einer Stakeholder-Karte, separate Diskussionen mit wichtigen Gruppen, Moderation von persönlichen Treffen zur Finalisierung der Anforderungen.
Vorteile:
Nachteile: