Der Projektumfang (scope) ist die klare Definition dessen, was im Rahmen des Projekts umgesetzt werden soll und was ausgeschlossen ist. Eine korrekte Definition des Umfangs gibt ein Verständnis des Arbeitsvolumens, verhindert "Anforderungsverschleppung" und ermöglicht eine effektive Kontrolle von Ressourcen und Zeitrahmen.
Der Business Analyst beschreibt den Umfang mit Hilfe von:
Wesentliche Merkmale:
Reicht es aus, nur die Hauptfunktionen zu definieren, um den Umfang als festgelegt zu betrachten?
Nein. Es ist notwendig, ausdrücklich anzugeben, was NICHT im Projekt enthalten ist, um Doppelinterpretationen und "versteckte" Erwartungen zu vermeiden.
Darf der Business Analyst den Umfang eigenmächtig erweitern, wenn er dies für sinnvoll hält?
Nein. Jede Änderung des Umfangs muss mit den Auftraggebern/Stakeholdern abgestimmt werden und erfolgt in der Regel formal über ein Änderungsverfahren (change request).
Kann der Projektumfang nach seiner Abstimmung geändert werden?
Ja, aber nur durch einen formalen Änderungsmanagementprozess, mit Überarbeitung der Pläne, Kosten- und Zeitabschätzungen sowie mit Zustimmung aller wichtigen Stakeholder.
Der Umfang wird mündlich festgelegt, ohne ein klares Dokument. Im Prozess tauchen zusätzliche Aufgaben auf, die von den Stakeholdern "erwartet" wurden.
Vorteile:
Nachteile:
Der Analyst dokumentiert den Umfang, stimmt Ausnahmen ab, alle Änderungen erfolgen über das System der Änderungsanträge.
Vorteile:
Nachteile: