Die Rückverfolgbarkeit der Anforderungen (Traceability) ist die systematische Verbindung zwischen den Geschäftszielen, den Anforderungen und der Umsetzung. Dies ermöglicht es, zu sehen, welche Entscheidungen und Aufgaben mit bestimmten ursprünglichen Zielen verbunden sind, Abweichungen schnell zu erkennen und Änderungen mit minimalen Risiken vorzunehmen.
Wesentliche Merkmale:
Verwendung einer Traceability-Matrix: Ein Dokument oder Tool, das es ermöglicht, Anforderungen mit Aufgaben, Testfällen und Ergebnissen zu verknüpfen.
Integration mit ALM/PM-Tools (z.B. Jira, Azure DevOps): Führen der Historie von Anforderungsänderungen, Kommentaren und Entscheidungen.
Regelmäßige Überprüfung der Anforderungen mit umgesetzten Features und Tests: Ständige Überprüfung auf Übereinstimmung.
Reicht es aus, einmal die Anforderungen-Matrix zu erstellen und nicht zu aktualisieren?
Antwort: Nein, die Matrix muss während des gesamten Projekts aktualisiert werden, andernfalls geht die Verbindung der Anforderungen verloren oder wird fehlerhaft.
Ist Traceability nur die Aufgabe des Analysts?
Antwort: Nein, es ist eine bereichsübergreifende Aufgabe; die Zusammenarbeit von BA, Testern, Projektmanagern und Entwicklern ist wichtig.
Kann man bei kleinen Projekten auf Traceability verzichten?
Antwort: Selbst bei kleinen Projekten hilft Traceability, Regressionen, den Verlust von Anforderungen und Fehler bei Änderungen zu vermeiden, besonders bei nachfolgender Wartung.
Negativer Fall: Startup ohne Anforderungen-Matrix. Anforderungen wurden mündlich geändert, einige Aufgaben blieben unerledigt, Bugs konnten nicht auf die ursprünglichen Ziele zurückgeführt werden.
Vorteile:
Nachteile:
Positiver Fall: Einführung einer Traceability-Matrix, regelmäßige Aktualisierung in Jira, Verknüpfung von Aufgaben mit Testfällen.
Vorteile:
Nachteile: