Verifikation und Validierung sind zwei Schlüsselkonzepte im Testen, die die Übereinstimmung des Produkts mit den Erwartungen und Anforderungen definieren.
Geschichte der Frage:
In der Softwaretechnik gab es eine Unterscheidung zwischen den Konzepten Verifikation (Übereinstimmung des Produkts mit der Spezifikation) und Validierung (Übereinstimmung mit den Benutzererwartungen), um zwei verschiedene Facetten der Qualität zu beschreiben.
Problem:
Spezialisten verwechseln diese Begriffe und wenden die Ansätze falsch an: Sie testen nur nach Lastenheft und ignorieren die Benutzererfahrung oder vice versa, verlassen sich nur auf die Logik "richtig/benutzerfreundlich" und vergessen die formalen Anforderungen.
Lösung:
Schlüsselfunktionen:
Was bedeutet "das Produkt hat die Verifikation bestanden, aber die Validierung nicht bestanden"?
Es entspricht dem Lastenheft, ist aber unpraktisch, löst nicht das Problem des Benutzers und ist auf dem Markt nicht erforderlich.
Kann die Validierung vor der Verifikation beginnen?
Nein, zuerst muss der Satz grundlegender Anforderungen überprüft werden, sonst erlaubt die unvollständige Funktionalität nicht, die Benutzererfahrung zu bewerten.
Sieht das Fehlen von Benutzerfreundlichkeit bei der Verifikation wie ein Fehler aus?
Nein, das ist ein UX-Problem, das nur in der Phase der Validierung von Benutzerszenarien identifiziert wird.
Es wurde nur auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Dokumentation getestet. Nach dem Start stellte sich heraus: Benutzer verstehen die Logik der Schritte im Bestellprozess nicht, trotz formaler Übereinstimmung mit den beschriebenen Fällen.
Vorteile:
Nachteile:
Es wurde exploratives Testen eingesetzt und ein UX-Test mit echten Benutzern organisiert. Unbequemlichkeiten wurden entdeckt, der Bestellprozess wurde überarbeitet. Ergebnis — positives Feedback, hohe Konversionen.
Vorteile:
Nachteile: