Geschichte der Frage:
Mit der Entwicklung von Software, die in großen Mengen veröffentlicht wird, entstand die Notwendigkeit, die Funktionalität von Produkten schnell und qualitativ zu überprüfen, ohne Zugang zu ihrer internen Implementierung zu haben. So entstand die Methode des "Black Box"-Testens, bei der der Tester nur mit der öffentlichen Schnittstelle der Anwendung arbeitet.
Problem:
Ohne Verständnis des Codes können einige interne Fehler übersehen oder bestimmte Ausführungszweige nicht getestet werden. Dennoch ermöglicht die "Black Box"-Methode, aus der Perspektive des Benutzers zu testen und Probleme zu identifizieren.
Lösung:
Die Methode des "Black Box"-Testens besteht aus folgenden Punkten:
Wesentliche Merkmale:
Muss man Programmieren können, um das "Black Box"-Testing anzuwenden?
Nein, für die Anwendung dieser Methode ist kein Codewissen erforderlich, wichtig ist das Verständnis der funktionalen Anforderungen.
Garantiert die Methode des "Black Box"-Testens eine vollständige Abdeckung aller Fehler?
Nein, da nicht alle Fehler über die externe Schnittstelle erkannt werden können, bleibt ein Teil der Defekte ohne Zugang zur internen Logik verborgen.
Kann nur die "Black Box"-Methode bei Tests komplexer Unternehmensdienste angewendet werden?
Nein, es ist ratsam, sie mit anderen Methoden ("White Box") zu kombinieren, um die bestmögliche Abdeckung zu erreichen.
Der Tester testete die Bankanwendung nur nach der "Black Box"-Methode, indem er Standarddaten über die Schnittstelle eingab und die Arbeit mit dem internen Guthaben ignorierte (API wurde nicht getestet).
Vorteile:
Nachteile:
Der Tester kombinierte das Testen: Zuerst führte er funktionale Tests nach der "Black Box"-Methode durch, indem er Benutzer-Szenarien beschrieb, und überprüfte dann zusammen mit dem Entwickler die API und die Daten in der DB.
Vorteile:
Nachteile: