Geschichte der Frage:
In klassischen Projekten kam es häufig zu Konflikten zwischen Analysten und Architekten sowie zwischen System- und Business-Analytikern: jeder versuchte, einen Teil der Verantwortung zu "übernehmen" oder umgekehrt, diese abzuwälzen. Eine klare Definition der Grenzen wurde zu einem Zeichen für ein reifes Team.
Problem:
Die Gefahr besteht in Überschneidungen und Doppelarbeiten, was zu Missverständnissen, Verantwortungsverlust, Verzögerungen und in einigen Fällen sogar zu paralleler und widersprüchlicher Arbeit an derselben Systemkomponente führt.
Lösung:
Wesentliche Merkmale:
Sollte ein Systemanalytiker auf die Ebene der Systemarchitekturdesigns gehen?
Nein, der Architekt ist für architektonische Entscheidungen verantwortlich. Der Analyst präzisiert die Anforderungen, die der Architekt verwenden kann, aber entwirft nicht die gesamte Architektur.
Kann der Business-Analytiker technische Einschränkungen direkt beschreiben?
In der Regel nicht — der Business-Analytiker formuliert Geschäftsanforderungen. Technische Einschränkungen fallen in den Bereich des Systemanalytikers oder des Architekten.
Wenn die Aufgabenbeschreibung vom Business-Analytiker stammt, muss der Systemanalytiker das Treffen mit dem Geschäft erneut einberufen?
Nein, aber der Systemanalytiker muss sicherstellen, dass er alles richtig verstanden hat, und bei Unklarheiten Fragen stellen.
Negativer Fall:
Zwei Teams haben parallel an demselben Teil des Systems gearbeitet: Analysten erstellten eine Pseudo-Architektur, während Architekten Geschäftsprozesse beschrieben. Letztlich stimmten die Spezifikationen nicht überein, die Umsetzung verzögerte sich.
Vorteile:
Nachteile:
Positiver Fall:
Gemeinsamer Workshop zu Beginn, bei dem vereinbart wurde, wer für was verantwortlich ist, Grenzen und Schnittstellen dokumentiert wurden. In der Folge wurden in jeder Phase Überprüfungen dieser Vereinbarungen durchgeführt.
Vorteile:
Nachteile: