Die Geschichte der Frage:
Ein häufiges Problem ist die unzureichende oder unstrukturierte Beschreibung von Benutzerflüssen, was zu vielen Rücksendungen von Aufgaben an die Analytiker von der Entwicklung/Tests führt, aufgrund von unbeachteten Übergängen, Rollen und Fehlerbedingungen.
Problem:
Benutzerflüsse und Szenarien werden oft in willkürlicher Weise beschrieben, nicht immer strukturiert oder umfassend. Infolgedessen entstehen Inkonsistenzen zwischen den Erwartungen des Unternehmens und der tatsächlichen Umsetzung, und Rücksendungen zur "Nachbearbeitung" verzögern die Fristen.
Lösung:
Der Systemanalytiker wendet folgende Ansätze an:
Wesentliche Merkmale:
Kann man sich nur auf die textuelle Beschreibung von Szenarien ohne Diagramme beschränken?
Nein, die textuelle Beschreibung ohne Diagramme ist schwer verständlich und zu validieren – oft gehen Verzweigungen und alternative Flüsse verloren. Eine Kombination aus Text und Diagrammen ist eine bewährte Praxis.
Ist die Festhaltung des Happy Paths (Haupt-Success-Szenarios) ausreichend?
Nein, die meisten Fehler treten gerade bei alternativen und Ausnahmewegen auf. Eine vollständige Analyse von „was, wenn…“ ist notwendig. Ohne das ist es unmöglich, eine nachhaltige Lösung umzusetzen.
Kann man einen Benutzerfluss ohne Beteiligung von QA-Vertretern und Entwicklern schreiben?
Nein, ohne technische und testseitige Beteiligung können kritische Nuancen übersehen werden, die spät ans Licht kommen und Nachbesserungen erfordern. Die Arbeit an Benutzerflüssen ist eine interfunktionale Aufgabe.
Negativer Fall: Ein Analytiker in einem E-Commerce-Projekt beschrieb einen Benutzerfluss für den Kauf nur auf dem Standardweg – ohne Rücksendungen, Stornierungen und Timeouts. Im Testprozess gab es viele Fragen und Rücksendungen zur Nachbearbeitung.
Vorteile:
Nachteile:
Positiver Fall: In einem ähnlichen Projekt arbeitete der Analytiker Verzweigungen und Ausnahmen aus, zeichnete ein Flussdiagramm für jede Operation und sammelte regelmäßig Feedback von QA und Entwicklung.
Vorteile:
Nachteile: