Die Analyse von Geschäftsprozessen besteht aus mehreren wesentlichen Phasen, von denen jede ihren eigenen Zweck erfüllt und unterschiedliche Ansätze und Werkzeuge erfordert. Die richtige Reihenfolge hilft, Ineffizienzen zu identifizieren, Wachstumschancen zu bestimmen und Änderungen ohne Störungen umzusetzen.
Wichtige Merkmale:
Welche Phase der Analyse von Geschäftsprozessen wird als die schwierigste angesehen?
Fälschlicherweise wird oft angenommen, dass die Kartierung der Prozesse die schwierigste ist. In der Praxis verursacht jedoch die Phase der Implementierung der Änderungen mehr Schwierigkeiten, da man den Widerstand der Mitarbeiter, unerwartete technische Probleme und die Notwendigkeit einer schnellen Reaktion auf Feedback berücksichtigen muss.
Kann eine Notation (z.B. BPMN) für alle Phasen der Geschäftsanalysen verwendet werden?
Es ist falsch zu glauben, dass BPMN alle Bedürfnisse abdeckt. Für die Identifizierung und Informationssammlung zu Beginn werden oft einfachere Werkzeuge (z.B. Flowcharts oder SIPOC) verwendet, bevor zu BPMN für detaillierte Darstellungen gewechselt wird.
Muss man Änderungen an Geschäftsprozessen sofort mit allen Beteiligten abstimmen?
Nicht immer. Dies ist ein weit verbreiteter Fehler. Zunächst ist es wichtig zu prüfen, ob die Änderungen von den Haupt-Stakeholdern unterstützt werden; die Teilnahme aller Mitarbeiter ist in den Pilotphasen und bei der massiven Implementierung erforderlich, jedoch nicht zu Beginn.
Negativer Fall: Bei der Gestaltung eines Prozesses zur Genehmigung von Verträgen in einem Werk wurde ohne Einbeziehung der Ausführenden ein komplexer automatisierter Prozess basierend auf BPMN gestartet.
Vorteile:
Nachteile:
Positiver Fall: Ein Team von Business-Analysten implementierte eine Umstrukturierung des Kundenservices, indem eine Reihe von Interviews und Workshops mit den direkten Beteiligten durchgeführt, vier Iterationen von Verbesserungen vorgenommen und eine schrittweise Implementierung durchgeführt wurde.
Vorteile:
Nachteile: