SWOT-Analyse ist ein grundlegendes Werkzeug für Business-Analysten, das es ermöglicht, die internen Stärken und Schwächen eines Unternehmens sowie externe Chancen und Bedrohungen strukturiert zu identifizieren. Der Ansatz besteht darin, vier Listen zu erstellen:
Die Ergebnisse der SWOT-Analyse werden verwendet, um Entwicklungsmethoden auszuwählen, Wettbewerbsfähigkeiten zu bewerten und potenzielle Risiken zu identifizieren. In der Business-Analyse wird sie für strategische Prozessplanung, Festlegung von Anforderungen und Entscheidungsfindung angewendet.
Wichtige Merkmale:
Kann man sich nur auf die interne Analyse (Stärken und Schwächen) beschränken, um die Arbeit zu beschleunigen?
Nein, SWOT ohne externe Bewertung (Chancen und Bedrohungen) verliert strategischen Wert und reflektiert nicht das tatsächliche Wettbewerbsumfeld.
Ist es ausreichend, die SWOT-Analyse einmal zu Beginn des Projekts durchzuführen?
Nein, die Analyse erfordert regelmäßige Überprüfungen, insbesondere wenn das Projekt langwierig ist und sich Änderungen in der externen Umgebung oder Geschäftsmodellen ergeben.
Sollte man die Ergebnisse der SWOT auf Anforderungsebene dokumentieren?
Ja, die Ergebnisse sollten in Form von Projektartefakten festgehalten werden. Oft werden auf Basis der SWOT Hypothesen-Backlogs und Anforderungen erstellt.
Negativer Fall:
Die SWOT-Analyse wurde nur von dem Projektleiter ohne Einbeziehung von Marketing- und Verkaufsspezialisten durchgeführt.
Vorteile: Maximale Geschwindigkeit der Analyse.
Nachteile: Verpasste echte Chancen und Bedrohungen, ungenaue Bewertung der Stärken/Schwächen, unbrauchbare Strategie.
Positiver Fall:
Die SWOT-Analyse wurde von einem Business-Analytiker initiiert, der Vertreter verschiedener Abteilungen und externe Experten eingeladen hat.
Vorteile: Vollständigkeit der Informationen, unerwartete Chancen identifiziert, abgestimmte Entscheidungsstrategie.
Nachteile: Zusätzliche Zeit für die Informationssammlung und -abstimmung erforderlich.